Die Geschichte Schwarmstedt Schwarmstedt

Frühling in der Leinemarsch

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    Am Schloonberg
    29690 Schwarmstedt

    Geschichtliches von Schwarmstedt

    Die Geschichte Schwarmstedts

    Südlich des Zusammenflusses von Aller und Leine liegt die am 7.März 1974 im Zuge der Gebietsreform des Landes Niedersachsen gebildete Samtgemeinde Schwarmstedt. Das Gebiet umfasst 140.9 Quadratkilometer, es leben hier rund 11.000 Einwohner.
    Die Gemeinden hatten sich für die Bildung einer Samtgemeinde ausgesprochen, weil sie dadurch einen Teil ihrer Selbständigkeit erhalten konnten und sie für eine weitere Entwicklung gegenüber einer Einheitsgemeinde größere Vorteile für die Bevölkerung erreichen wollten.
    Die Mittelpunktgemeinde Schwarmstedt entstand im 12. Jahrhundert. Eine mittelalterliche Chronik
    des Bistums Minden nennt unter den Schenkungen im Jahr 1150, die der neidersächsische Edelherr Mirabilis dem Bistum machte, auch die "ecclesia Swarmstede", das heißt die Kirche zu Schwarmstedt. Landeshoheitlich gesehen gehörte Schwarmstedt erst zu Minden und kam spätestens im 14. Jahrhundert an die Herzöge von Braunschweig-Lüneburg.
    Von den Kriegen, die Niedersachsen und das Lüneburger Land in den folgenden Jahrhunderten durchtobten, scheint das Schwarmstedter Gebiet dank seiner geschützten Lage zwischen zwei Flüssen und ausgedehnten Heide-, Marsch- und Waldlandschaften wenig berührt worden zu sein. Keine Chronik berichte von Zerstörungen in den Religionskriegen des 16. Jahrhunderts, im Dreißigjährigen Krieg oder in der Franzosenzeit. Erst die besonderen Umstände des Endkampfes des letzten Weltkrieges im Frühjahr 1945 brachten es mit sich, dass Schwarmstedt und seine Umgebung zum Schauplatz blutiger Kämpfe am sogenannten "Aller-Brückenkopf" wurde.
    Ein wirtschaftlicher Aufschwung des hiesigen Raumes trat mit dem Bau der Eisenbahnlinie Celle-Verden um die Jahrhundertwende ein. Die fortschreitende Erschließung der Erdölgebiete, der Bau zahlreicher Kalischächte (zwischenzeitlich stillgelegt) und die Ansiedlung moderner Gewerbegebiete in der näheren und weiteren Umgebung von Schwarmstedt verursachten den Zuzug von Arbeitskräften und ließen die Gemeinden sich rasch vergrößern. Erdölvorkommen wurden besonders in Nienhagen und Suderbruch und abbauwürdige Kalivorkommen in Lindwedel und Hope festgestellt. Erdöl wurde noch bis 1994 in Nienhagen und Suderbruch gefördert.
    Der Bau der Bundesautobahnen Hamburg-Kassel, Hannover-Dortmund und der verkehrsgerechte Ausbau des klassifizierten Straßennetzes brachten weinen weiteren wirtschaftlichen Aufschwung.
    Während in der Mittelpunktgemeinde Schwarmstedts in erster Linie Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe ansässig sind, sind die übrigen Mitgliedsgemeinden mit ihren Ortsteilen zum Teil noch landwirtschaftlich orientiert.
    Aufgrund ihrer Lage am Südrand der Lüneburger Heide, umgeben von Wald, Marsch und Heide, stellt die Samtgemeinde eine Oase der Ruhe und Erholung dar und hat sich in den letzten Jahren mehr und mehr zu einem beliebten Fremdenverkehrsgebiet entwickelt. Seit Mai 1995 ist Schwarmstedt staatlich anerkannter Erholungsort.

    Copyright Videos & Fotos: Medium 1: Zweckverband Aller-Leine-Tal

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