Schlossmuseum Quedlinburg

Quedlinburg
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    Kontakt

    Adresse:
    Schlossberg
    06484 Quedlinburg

    König Heinrich I. ließ am Beginn des 10. Jahrhunderts auf diesem Sandsteinfelsen eine Pfalz errichten und machte sie zur wichtigsten Metropole des Reiches.
    Von 936 bis 1802 bestimmte das von seiner Witwe, Königin Mathilde, an der Grabstätte ihres Mannes gegründete reichsunmittelbare Frauenstift, von hier aus die Geschicke der Stadt. Heute befindet sich hier das Schlossmuseum.
    Besonders sehenswert ist ein Abstecher in den Schlossgarten. Zwar ist dieser nicht sehr groß, bietet den Besuchern von Quedlinburg einen einzigartigen Blick auf die Stadt.

    Das in einem Renaissanceschloss aus dem 16./17. Jahrhundert untergebrachte Museum vermittelt seinen Besuchern einen Überblick über die Ur- und Frühgeschichte und die frühmittelalterliche Besiedlung des Gebietes. Weiterhin dargestellt werden die Entwicklung des Burgberges von der Königspfalz Heinrich I. zum freiweltlichen, reichsunmittelbaren Damenstift. Außerdem werden wichtige Aspekte der Stadtgeschichte beleuchtet.

    Zu den herausragenden Objekten gehören der bronzezeitliche Hortfund vom Lehof und die Goldscheibenfibel aus Groß-Orden. Um den "Raubgrafenkasten", ein hölzernes Gefängnis, ranken sich die Legenden über die Gefangennahme des Grafen Albrecht II. vom Regenstein.

    Die Historische Bibliothek Quedlinburg, deren Sammlungen im Barockzeitalter entstanden sind, spiegelt nicht nur die Quedlinburger Geschichte, sondern auch die Geistes- und Kulturgeschichte des gesamten deutschsprachigen Raumes. Heute wird sie als wissenschaftliche Museumsbibliothek weiter geführt. Die Nutzung kann nach Terminvereinbarung im Leseraum des Schlossmuseums erfolgen. (Kontakt: Frau Reitzammer - Leiterin der Historischen Bibliothek; Tel: 03946/905 686)

    Die Prunkgemächer bieten einen Einblick in die adlige Wohnkultur des 17. und 18. Jahrhunderts. Die gelungene Restaurierung bringt den Zustand der Räume in der Zeit des Barock bzw. Klassizismus zutage.

    Im ottonischen Kellergewölbe des Schlosses wird die umfangreiche Dauerausstellung "Auf den Spuren der Ottonen" präsentiert. Der Besucher erhält einleitend Informationen über die Pfalzgeschichte Quedlinburgs und seiner ottonischen Herrscher. Im Mittelpunkt dieser Ausstellung stehen Entstehungsbedingungen des freiweltlichen, reichsunmittelbaren Damenstiftes, das Heinrich I. 936 auf dem Burgberg gründen ließ. Internationale Kunstschätze, wie beispielsweise die ältesten Stuckreste des deutschsprachigen Raumes (10. Jh.) verleihen diesem authentischen Raum eine besondere Atmosphäre. "Die Spurensuche" nach den Ottonen wird in dieser Ausstellung auch auf das 19. und 20. Jh. übertragen. Unter dem Titel "Geschichte und Propaganda" wird der Frage nachgegangen, wie die Quedlinburger mittelalterliche Geschichte vor allem von den Nationalsozialisten vereinnahmt und missbraucht wurde.

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