Pulverturm Oldenburg

Pulverturm

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    Adresse:
    Schlosswall
    26122 Oldenburg

    Der massive runde Pulverturm ist das einzige noch erhaltene Gebäude der Stadtbefestigungsanlage. Doch am verkehrsreichen Schlosswall ist er leicht zu übersehen. Denn zwischen den hohen Häusern kommt der zweigeschossige rote Backsteinbau kaum zur Geltung.

    Vom Flachdach zur Kuppel

    Das war 1529, als der Turm gebaut wurde, mit Sicherheit noch anders. Der Pulverturm diente bis 1765, wie der Name schon sagt, dazu, Schießpulver aufzubewahren. Graf Anton Günther hatte auf dem Dach neun Kanonen platziert. Denn damals hatte der Turm noch ein flaches Dach, die kegelförmige Kuppel erhielt er erst um 1735, während der dänischen Regierungszeit.

    Pulverturm als Eiskeller

    Zwar wurden die Festungsanlagen schon 1765 nicht mehr militärisch genutzt, doch erst zwischen 1789 und 1824 wurden sie entfernt und die Wallanlagen in eine Parklandschaft verwandelt. Der Pulverturm mit seinen eineinhalb Meter dicken Mauern wurde schon ab 1765 als Eiskeller verwendet. Das Eis wurde im Winter geschlagen und dort eingelagert. Es wurde in der Hofküche zum Kühlen genutzt. Heute finden im Pulverturm zeitweilig Ausstellungen statt.

    Teile der Stadtmauer

    Seit 1966 steht der Pulverturm unter Denkmalschutz. Bei Ausschachtungsarbeiten am Turm wurden 1993 Teile der alten Stadtmauer freigelegt. Sie stammen wie der Pulverturm aus dem Jahr 1529. Die Mauerreste wurden restauriert und teilweise nachgebildet.

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