Aquis Mattiacis – an den heißen Quellen der Mattiaker suchten bereits vor 2000 Jahren die Römer Heilung und Erholung. Wiesbaden entwickelte sich dank dieses wertvollen Geschenks der Natur zur Weltkurstadt.
Der Badekultur wurde auf hohem Niveau gefrönt und im Jahre 1913 öffnete das Kaiser-Friedrich- Bad seine Pforten als städtisches Bade- und Kurmittelhaus. Die künstlerische Ausstattung, die Malereien, Plastiken, Reliefs und Ornamente des Gebäudes erinnern an die luxuriösen Prachtbauten der Antike.
Das Herzstück dieses eleganten Badepalastes, das Irisch-Römische Dampfbad, galt seitdem als eine Oase für erholungs- und entspannungsbedürftige Gäste. Die Behandlung rheumatischer Erkrankungen sowie Rehabilitation des Bewegungsapparates waren bislang Teil des Therapieangebotes der angegliederten Rheumaklinik.
Die Gesamtrestaurierung der Kaiser-Friedrich-Therme hat die wesentlichen Züge des denkmalgeschützten Irisch-Römischen Bades erhalten; Tepidarium und Sudatorium, das russische Dampfbad sowie das Herzstück, die historische Schwimmhalle – wurden in Farbe und Dekor des späten Jugendstils in liebevoller Handarbeit restauriert, die wertvollen Keramiken und Fresken schmücken auch nach ihrer behutsamen und stilgerechten Sanierung die neue Therme.
Textquelle: Wiesbaden Marketing
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