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Bienvenue en „Gourmandie“

Auzou, maître chocolatier
© photothèque de l’Office de Tourisme de Rouen, Norm

Liebe Feinschmecker,

die „Wahrzeichen“ der normannischen Küchen sind und bleiben die drei berühmten Cs – Cidre, Camembert und Calvados. Diese drei Produkte machen deutlich, dass in der Normandie vor allem die „Cuisine Terroire“ groß geschrieben wird. Doch es gibt auch Michelin-gekrönte Restaurants in der Region. Das „Gill“ aus Rouen darf zwei der begehrten Sterne sein Eigen nennen. Ein gutes Dutzend normannischer Restaurants schmückt ein Michelin-Stern. Sicher hüten nicht nur Michelin-gekrönte Küchenchefs Ihre Erfolgsrezepte wie Ihren Augapfel. Doch in der Normandie werden passionierten Köchen Küchentür und Kochtopfdeckel geöffnet, um die Feinschmecker in die Geheimnisse der normannischen Küche einzuweihen.

Die 12 AOC-Produkte der Normandie

Die normannische Küche wird als „Cuisine Terroire“ bezeichnet. Dies unterstreicht die Bedeutung der lokalen Produkte. So verwundert es nicht, dass 12 Erzeugnisse der Region mit dem sogenannten AOC-Siegel ausgezeichnet sind. Die Abkürzung AOC steht für „Appellation d’Origine Contrôlée“ (kontrollierte Herkunftsbezeichnung) und ist ein Schutzsiegel für bestimmte landwirtschaftliche Produkte aus Frankreich. Das sogenannte AOP (L'Appellation d'Origine Protégée) ist ein europäisches Zeichen, was für eine geschützte Ursprungsbezeichnung seht. Produkte mit Gütesiegel im Überblick:

* Camembert de Normandie, Livarot, Neufchâtel, Pont-l’Eveque
* Beurre et Crème d’Isigny
* Calvados, Calvados Pays d’Auge (AOP), Calvados Domfrontais (AOP), Cidre Pays d’Auge (AOP), Pommeau de Normandie, Poiré Domfront (AOP)

Das Gütesiegel: „Bienvenue en Normandie“

Das Label „Gourmandie“ wird von der IRQUA – Institut de la Qualité Agroalimentaire de Normandie – vergeben. Folgende Kriterien müssen erfüllt werden:
Die Herkunft oder die Verarbeitung ist normannischen Ursprungs Qualitätsstandards, welche durch das IRQUA überprüft werden Geschmackstests, welche von Kunden durchgeführt werden Der normannische Leopard, der sich die Lippen leckt und dabei schelmisch grinst, ziert das Logo. Eine Tatze liegt auf blauen, die andere auf grünem Grund. Diese Farben sollen das saftige Grasland der Normandie sowie die normannische Küste symbolisieren.

Es gibt zwei verschiedenen Einteilungen von Erzeugnissen, die dieses Siegel trag

„Produit en Gourmandie“ – Diese Lebensmittel müssen in der Normandie hergestellt worden sein. Darüber hinaus muss ein wesentlicher Bestandteil aus der Region kommen.

„Fabriqué en Gourmandie“ – Die Grundprodukte dieser Kategorie müssen aus Frankreich stammen. Die Verarbeitung muss dann auf dem regionalen Wissen basieren.

Die Normandie im Glas

Cirde, Calvados und auch der Pommeau sind die Getränke, die man mit dieser Region in Verbindung bringt. Nun macht auch „La Blanche de Normandie“ (40%) aus dem Hause „Coeur de Lion“ (Pays d’Auge) von sich reden. Dieser Edelbrand, der aus dem Cidre der besten Apfel- und Birnensorten destilliert wird, eignet sich hervorragend für Cocktails und Longdrinks. In ein eingeeistes Glas gefüllt, ist er ein bekömmlicher Digestif. „La Blanche de Normandie“ entstammt der normannischen Tradition, die klare Flüssigkeit, welche aus der Brennblase rinnt, zu verkosten. Hier schmeckt man den frischen Apfelgeschmack der normannischen Obstgärten. Die Aufmachung der „La Blanche de Normandie“-Flasche ist modern und elegant. Im Mittelpunkt steht das Bild des Apfels.

Textquelle: Maison de la France / MDLF Allemagne

Adresse und Kontaktinfos

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76000 Rouen

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