In Hamburg im Stadtteil Altona liegt das 1879 gegründete Stammhaus der Holsten-Brauerei, dessen Hauptmarke das vor allem in Nord- und Ostdeutschland vertriebene Holsten Pilsener ist.
Auch der Holsten-Ritter wurde bereits im Jahr 1879 als Warenzeichen eingetragen und ist bis heute Symbol für die Brauerei und ihre Biere.
Die Holsten-Brauerei AG gehört seit April 2004 zu Carlsberg A/S, der viertgrößten Brauerei-Gruppe der Welt, und somit zur Carlsberg Deutschland Gruppe. Die heutige Carlsberg Deutschland Gruppe mit ihren insgesamt vier Brauereien ist mit einem Absatz von über 6,2 Mio. hl Bier im Jahr 2008 das führende Brauerei-Unternehmen in Nord- und Ostdeutschland. Von dieser Gesamtmenge wurden 4,9 Mio. hl im Inland abgesetzt und 1,3 Mio. hl im Ausland.
1879: Die Holsten-Brauerei wird am 24. Mai als Aktiengesellschaft in Altona gegründet.
1909: Die Holsten-Brauerei AG erwirbt die Brauerei A. Janssen Witwe.
1914: Übernahme der Vereinsbrauerei der Hamburg-Altonaer Gastwirte.
1917: Übernahme der Bergbrauerei in Kirchsteinbek. Übernahme der Bergbrauerei in Kirchsteinbek.
1918: Übernahme der Brauerei Germania in Wandsbek.
1920: Übernahme des Bürgerlichen Brauhauses in Hamburg.
1922: Die Holsten-Brauerei AG erwirbt die Brauerei D.H. Hinselmann & Co., Neumünster.
1923: Geschäftsübernahme der Harms-Brauerei Böes R. Berkhoff, Neumünster.
1926: Die Holsten-Brauerei AG übernimmt die Schloß-Schifferer-Brauerei AG in Kiel.
1943: Über 100 Bomben und Brandsätze treffen die Holsten-Brauerei AG in der Zeit vom 25. Juli bis zum 3. August.
1946: Beginn des Wiederaufbaus der Holsten-Brauerei AG. Weil den Brauereien in der britischen Zone keine Gerste zugeteilt werden kann, wird ein "Bierersatzgetränk", vom Volksmund auch "Molkebier" genannt, hergestellt.
1952: Die Holsten-Brauerei AG exportiert ihr erstes Dosenbier.
1953: Die Holsten-Brauerei AG knüpft mit 500.000 Hektolitern an das beste Vorkriegsergebnis an.
1954: Mehrheitsbeteiligung an der Germania-Brauerei C. Dressler GmbH, Bremen.
1956 Die Holsten-Brauerei AG erwirbt die Mehrheit an der Bill-Brauerei AG in Hamburg einschließlich ihrer Marke Moravia Pils.
1959: Die Holsten-Brauerei AG feiert ihren 80. Geburtstag.
1960: Gründung und Übernahme der Mehrheitsbeteiligung der an Hansa Brunnen GmbH, Hamburg, der späteren Hansa Mineralbrunnen GmbH.
1964: Beteiligung an der Gründung der Brasserie du Bènin S.A. Lomè, Togo, im Rahmen der Entwicklungshilfe.
1970: Enge Zusammenarbeit mit der Stern-Brauerei C. Funke AG in Essen. Mehrheitsbeteiligungen an der Kaiser-Brauerei AG, Hannover, und der Lüneburger Kronen-Brauerei AG.
1976: Beteiligung an der Brauerei Feldschlößchen AG, Braunschweig.
1976: Beginn der Produktion von Holsten-Lizenzbier in Großbritannien.
1977: Holsten erwirbt eine Beteiligung an der Nordgetränke GmbH & Co KG, einem Hersteller von alkoholfreien Getränken
1979: Die Holsten-Gruppe begeht feierlich ihr 100jähriges Firmenjubiläum.
1984: Beginn der Produktion von Holsten-Lizenzbier in Ungarn.
1988: Die Hannen Brauerei in Deutschland wird eine 100%ige Tochter der international tätigen Carlsberg-Gruppe
1990: Beginn der Produktion von Holsten-Lizenzbier in China.
1991: Die Holsten-Brauerei AG erwirbt die Mecklenburgische Brauerei Lübz GmbH.
1992: Die Holsten-Brauerei AG erwirbt die Sächsische Brau-Union AG, die 1995 zur Feldschlößchen AG, Dresden wird.
1992: Beginn der Produktion von Holsten-Lizenzbier in Namibia.
1993: Die Holsten-Brauerei AG erwirbt eine Mehrheitsbeteiligung an der Nordgetränke GmbH & Co. KG.
1994: Die Holsten-Brauerei AG braut das australische Bier Foster's in Lizenz und vertreibt es bundesweit.
Beginn der Produktion von Holsten-Lizenzbier in Paraguay.
1995: Beginn der Produktion von Holsten-Lizenzbier in Honduras und in Polen.
1996: Die Holsten-Brauerei AG erwirbt eine indirekte Mehrheit an der Brauerei Brok S.A. in Köslin, Polen.
1998 Die Holsten-Brauerei AG erwirbt die Bavaria-St. Pauli-Brauerei GmbH, Hamburg.
1999: Die Holsten-Brauerei AG wird mit 27,2% Anteilseigner an der Licher Privatbrauerei Jhring-Melchior GmbH & Co. KG, Lich.
2000: Die Holsten-Brauerei AG erwirbt 75% der Gesellschaftsanteile an der König-Brauerei GmbH & Co. KG, Duisburg.
Holsten Premium wird als Lizenzbier für Russland in Kaluga (200 km südwestlich von Moskau) gebraut und von der Transmark LLC, Moskau, vertrieben.
2001: Die Holsten-Brauerei AG erhöht ihre Beteiligung an der König-Brauerei GmbH & Co. KG auf 100 %.
2002: Die Holsten-Brauerei AG erhöht ihre Beteiligung an der Licher Privatbrauerei Jhring-Melchior GmbH & Co. KG auf 64,0 %.
2003: Die Holsten-Brauerei erwirbt eine Mehrheit an der Landskron Brauerei, Görlitz.
2004: Die Carlsberg A/S, Kopenhagen, erwirbt die Aktienmehrheit an der Holsten-Brauerei AG, die im selben Jahr ihr 125jähriges Jubiläum feiert. Zusätzlich Erwerb des Getränkefachunternehmens Göttsche Getränke, Hamburg. Umbenennung der Hannen Brauerei GmbH in die Carlsberg Deutschland GmbH.
2006: Zusammenlegung der operativen Markengeschäfte und Gründung der Carlsberg Vertriebsgesellschaft West mbH mit Sitz in Krefeld.
2008: Gründung der Carlsberg Deutschland Markengesellschaft
Für Gruppen von max. 25, aber mindestens 15 Personen sowie für Einzelbesucher gelten - nur nach Voranmeldung (3-4 Monate) die Besichtigungszeiten: Montag - Freitag 09.00 Uhr, 11.15 und 13.30 Uhr (Beginn). Es wird in Deutsch oder Englisch geführt. Die Besichtigung dauert 2 Stunden und kostet 5,00 € pro Person.
Sie erhalten dafür:
einen spannenden Einblick in die moderne Braukunst durch den umfangreichen Rundgang durch die Produktion und Abfüllung der Brauerei
einen Einkaufsgutschein über 2,00 Euro für den Holsten Shop
einen Holsten-Pin als Erinnerung
einen herzhaften Imbiss - bestehend aus frisch gebackenem Treberbrot mit köstlichem Abraham-Schinken
und selbstverständlich frisch gezapftes Holsten Pilsener, Carlsberg Beer, Astra oder Duckstein (auf Wunsch auch alkoholfreie Getränke)
Tel: 040/30 993 - 698
Fax: 040/30 993 - 691
E-Mail: besichtigung@holsten.de
Holsten-Brauerei AG
Holstenstraße 224
22765 Hamburg
Tel: 040-38 101 0
Fax. 04-38 101 751
E-Mail: info@holsten.de
Internet: www.holsten.de und www.carlsbergdeutschland.de
Textquelle: Carlsberg Deutschland GmbH
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